Bisher wurden 501 Insekten- und Spinnenarten im Gebiet erfasst.

Bisher wurden 501 Insekten- und Spinnenarten im Gebiet erfasst.
Diese riesige und artenreichste Gruppe im Tierreich wurde für das Gebiet nicht ansatzweise erschöpfend untersucht. So fehlen grundlegende Erkenntnisse über das Vorkommen der meisten wasserbewohnenden, bodenbildenden und blütenbestäubenden Bewohner, die im Ökosystem eine wichtige Rolle spielen. Die hier aufgeführten Vertreter bilden nur einen kleinen Bruchteil des realen Artenspektrums ab.
Die folgenden Artenvorkommen resultieren aus Beobachtungen versierter Kenner und geben einen ersten Einblick.
Alle bisher 31 erfassten Arten gelten laut Bundesnaturschutzrecht als besonders geschützt und sind auf Gewässer für Ihre Fortpflanzung angewiesen.
Während Kurzfühlerschrecken sich hauptsächlich „vegetarisch“ ernähren, leben Langfühlerschrecken überwiegend räuberisch und fressen andere Insekten. Eine Besonderheit ist das Vorkommen einer Population von Gottesanbeterinnen (Mantis religiosa), die 2014 erstmalig beobachtet wurde.
Bisher wurden in der Ordnung der Hautflügler 141 Vertreter erfasst.
Übersicht der erfassten Arten: 14 Ameisen, 29 Blattwespen, 1 Brackwespe, 7 Bürsthornwespen, 17 Echte Bienen, 1 Erzwespe, 2 Gespinstwespen, 6 Goldwespen, 35 Grabwespen, 6 Halmwespen, 5 Hungerwespen, 2 Keulenwespen, 1 Rollwespe, 1 Schlupfwespe, 8 solitäre und 4 soziale Faltenwespen, 1 Spinnenameise und 1 Wegwespe.
Vor allem durch die Entomologen Herr und Frau Wagler wurden 178 Arten der Falter dokumentiert.
In den 90er Jahren wurden in kleinen Teilen des Gebietes 69 Laufkäferarten erfasst, insgesamt wurden schon 76 derer nachgewiesen. Außerdem wurde das Vorkommen vom Moschusbock gemeldet. Sonst gibt es bisher nur Nachweise von 2 weiteren Käferarten, auch in dieser Ordnung innerhalb der Insekten gibt es also noch sehr viel Untersuchungsbedarf.
Hier konnten bisher insgesamt 26 Arten gefunden werden, hauptsächlich am Tag der Artenvielfalt 2024. Weitere Arten sind jedoch zu erwarten.